Schlimmer und kruder Artikel von bento

Das bento nicht die Quelle des Premium-Journalismus ist, sich grundsätzlich leichter Sprache bedient und noch dazu „konstruktiven“ Journalismus betreibt, also nicht neutral beobachtet und berichtet, sondern selbst Aktivismus verbreitet – geschenkt. Das soll an dieser Stelle mal nicht interessieren.

Ich hatte den Artikel schon genervt zur Kenntnis genommen, da bekam ich gestern von meinem Kollegen den Hinweis auf diesen Artikel, das wär super, stimmte alles, Spitze!

Konkret geht es um diesen Artikel: http://www.bento.de/sport/ilkay-guendogan-wird-von-deutschen-fans-ausgepfiffen-es-geht-nicht-um-politik-sondern-um-rassismus-2486520/

Özil und Gündogan hatten sich mit Erdolf getroffen und sind dem in den Hintern gekrochen, haben, obwohl deutsche Nationalspieler, Trikots mit ihren Namen von der türkischen Elf angenommen. Cenk Tosun ist der einzige türkische Nationalspieler.

Von Özil weiß man, dass kein Raketenwissenschaftler ist, bei Gündogan waren die Hoffnungen größer, aber gut.

Nach diesem Vorfall wurden beide Spieler bei Testspielen gnadenlos ausgepfiffen, bei jedem Ballkontakt. Das war in Südtirol so und auch jetzt beim letzten Testspiel gegen die Saudis.

Der Beitrag auf bento behauptet nun, die Fans hätten quasi nur darauf gewartet um endlich mal die Ausländer auspfeifen zu können. Das wären alles Nazis.

Es ist auch nicht die Tatsache, dass sich Ilkay Gündogan und Mesut Özil vor knapp vier Wochen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan haben fotografieren lassen, auch wenn man das denken könnte. Es sind die Fans. Nicht alle Fans, aber doch so viele, dass von dem 2:1 gegen Saudi-Arabien nur die Pfiffe in Erinnerung bleiben werden.

Gündogan, in der 57. Minute eingewechselt, wurde bis zum Ende der Partie ausgepfiffen. Das war unwürdig, respektlos und zeigt, wessen Geistes noch immer erschreckend viele Zuschauer bei Spielen der deutschen Mannschaft sind.

Ja, genau. Da gibt es noch Fans, denen wichtig ist, das deutsche Fußballnationalspieler sich an die Regeln halten. Auch und gerade an die, die nicht geschrieben stehen.

Womit kann man das vergleichen?

Man stelle sich vor, es gäbe einen kurdischen Staat im Nordirak. Zwei Spieler im Hemd der türkischen Nationalmannschaft, die zum Volksstamm der Kurden gehören, würden sich mit dem Präsidenten von Kurdistan treffen und von dem die Trikots annehmen.

Na, dämmert es?

Özil und Gündogan sind Volksverräter, ganz einfach.

 

Advertisements

Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Anti-SJW und Feminismus, Verkommenheit, zweck des Blogs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s