Passend zum Frauentag: die „q[lit]*clgn“

Ein angebliches Literaturfestival. Ich war eben im Auto unterwegs, und da brachten die einen Bericht im Radio.

Diesmal hab ich aufgepasst, hier geht es zum Machwerk: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-scala-aktuelle-kultur/audio-literaturfestival-qlitclgn-gendergerecht-und-intersektional-100.html, abgerufen am 07.02.2018

Alter, hab ich gedacht, da hab ich den ganzen Tach drauf gewartet. Auf einen Bericht von einem Literaturfestival mit Lesungen über „schwarzer deutscher Literatur“.

Dat hab ich gebraucht, sicher. Wäre mein Tach nich vollständich gewesen.

Also ungefähr so dingend wie Fußpilz. Weil, ich wollte schon immer einen Bericht über eine schwarze Literatin hören, die einen Künstlernamen für das Web verwendet, mit surrealem Plot antritt (Schwarze Künstlerin, spielt zwischen 1950 und 1960, wegen Esstörung in der Psychiatrie, wird vom bösen weißen Doktor missbraucht). Und von der Lesung dann der mieseste Ton aller Zeiten, total verhallt, man konnte nichts verstehen, jedenfalls nicht im Auto mit Motorgeräuschen.

Beim Sprung zur nächsten „Künstlerin“ bin ich dann zum USB-Stick gesprungen.

Was hätte man in dieser Sendezeit nicht senden können. Was zu Doro Bär, die uns die Digitalisierung bringen soll. Und der als erstes Flugtaxi einfällt, wobei mir dann nichts mehr einfallt, ausser Weinen vielleicht.

Man hätte auch mal was zur 5-Sterne-Bewegung bringen können, und die Rassismuskeule mal einfach im Schrank lassen. So wie neulich, als der Zensor pinkeln war und der Tagesspiegel mal was realistisches zur Flüchtlingskrise gebracht hat. Ich hätte mich gefreut, mein italienisch hat nämlich noch Optimierungspotential, quasi das komplette Vokabular und die Grammatik 😉

Unzählige Themen hätte man da bearbeiten können. Aber dann so einen ekelhaften SJW-Krampf, so mühselig überhaupt was gefunden, was man ins Radio lassen kann und handwerklich dann so richtig verkackt.

Aber gut. Is halt so. Is politisch korrekt.

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Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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6 Antworten zu Passend zum Frauentag: die „q[lit]*clgn“

  1. Uwe schreibt:

    Heute morgen habe ich etwas ganz anderes im WDR gehört. Der im WDR gesprochene Text ist beim Deutschlandfunk zu lesen:
    http://www.deutschlandfunk.de/sozialkredit-system-china-auf-dem-weg-in-die-it-diktatur.724.de.html?dram:article_id=395440
    /Das/ ist mal wichtig. Statt dessen denkt man hier darüber nach, ob das Vaterland in der Nationalhymne in Heimatland umbenannt werden soll.
    Ich fass es nicht.

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  2. Madame Bronze schreibt:

    Natürlich ist es verständlich, dass so ein Bericht einen womöglich privilegierten, weißen Menschen kaum bis gar nicht interessiert. Whatever. Gibt genug Menschen (siehe Besucherzahlen), die sich dafür interessieren und sich in so einem konzipierten Raum Schutz unter Gleichgesinnten suchen, um erhört zu werden oder/und sich auszutauschen – in dem Falle auf künstlerischer Ebene. Schwing deine Rassismuskeule bitte woanders, wenn du keine Ahnung von Kunst, Kultur und dem Leben hast. Wake up – wir leben im 21. Jhd. Und willkommen im Jahre 2018✌

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    • osthollandia schreibt:

      Das ist ja nun Schwachsinn. Würde mich das nicht Interessieren stände da kein Bericht 😉
      Aber das, in der Art und Weise halte ich für mindestens mal Schwachsinnig. „q[lit]*clgn“, das liest sich wie… Und zack steht die Klitoris im Vordergrund. Und dann guckt man sich die Protagonisten an und es ist Hengameh *heulwein* Hegameh, die jeden Deutschen zur Kartoffel diffamiert und sich mit Vögeln wie Tarek Tesful abgibt. Tarek ist mit großem Abstand das rassistischste Individuum, das unter Deutschands Sonne lustwandelt.

      Die privilegierten, weißen Menschen darfst Du mir gerne zeigen, ich revidiere da gerne jedes Urteil und ich bin gerne bereit. mir neue Vorurteile zu bilden 😉

      Bitte irgendwas mit Substanz, ein „äh möh, ich hab mich da mal tätowieren lassen weil Zeitgeist und so“ zählt nicht, und einer mit deutschem Pass auch nicht.

      Mach mi bitte klar, wer warum und wie privelegiert ist und mit welchen Auswirkungen 🙂

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      • Madame Bronze schreibt:

        Interesse sieht anders aus, zumal du die Relevanz des Berichts und die credebility der Veranstaltungsreihe anzweifelst.
        Es ist jedem selber überlassen wie man den Namen liest, der Phantasie sollten keine Grenzen gesetzt werden. Wenn es provozierend und frech wirkt, dann ist’s halt so. Aus feministischer Sicht stellt es jedoch kein Problem dar.

        Schau dir bitte das Programm genauer an bevor du falsche Infos verbreitest und Hengameh Yaghoobifarahs Namen kannst du gerne normal ausschreiben ohne gleich respektlos zu werden. Off topic aber ich kenne sie nicht persönlich. Ihre Art mag überspitzt sein, aber da darf man sich ruhig fragen, woher das kommt. Stichwort: Alltagsrassismus, Sarrazin, Weidel, Gauland und wie sie alle heißen.

        Schonmal mal was von „white man priviledge“ gehört?
        Ob man nen deutschen Pass hat ist ja nicht relevant. Du wirst nach deinem Aussehen beurteilt. Es macht einen Unterschied, ob du weiß, gelb, braun oder schwarz bist. Vermutlich Moslem oder Christ. Sobald du nicht-deutsch aussiehst, wird dir das Leben bewusst oder auch unbewusst erschwert. Es fängt bereits im Schulalltag an und zieht sich bis zum Berufsleben. Mögliche Auswirkungen auf non-whites: Diskriminierung, Hass, Isolation oder Verachtung. Oder auch alles zusammen.

        Mögliche Auswirkungen auf die weiße Mehrheitsgesellschaft: Diskriminierung, Hass, Isolation oder Verachtung. Oder auch alles zusammen.

        Somit sind beide „Seiten“ betroffen, wenn man schon differenziert.

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    • osthollandia schreibt:

      Ach so zur Rassismuskeule, die ich woanders schwingen soll: mein Blog, meine Meinung, meine Regeln, meine Keulen, die ich genauso schwinge, wie mir das in den Kram passt. Ich habe hier das melden, nicht Du.

      Du hast die Freiheit, hier meine persönliche Meinung zu lesen, du darfst kommentieren, du kannst mich widerlegen, aber den Mund wirst DU mir nicht verbieten.

      Du bist hier Gast, derartige Frechheiten in meinem Haus verbitte ich mir!

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