Mein Leiden mit und an der SPD

Ich bin Soze. Absolut überzeugte Sozial-Demokratin. So lange ich denken kann. Ich finde die Demokratie gut, ich bin überzeugt dass Chancengleichheit dafür sorgt, das die besten Leute sich durchbeissen können. Ich glaube fest, das Autos keine Autos kaufen und das es unmenschlich ist Leute verhungern zu lassen, die aus irgendwelchen Gründen nicht für Geld arbeiten können oder wollen.

Ich bin Europäer. Ich wohne gerne in Europa, Holland ist so nah und mein eigenes Platt ein Niederländischer Dialekt. Ich mag meine Nachbarn, das sind doch nette Leute.

Ich will Frieden. Ohne Frieden ist alles nichts. Ich hab Kinder und sogar einen Enkel, die sollen leben und ihr Ding machen können, die sind doch die Zukunft! Ohne Frieden geht das nicht!

Das, was mir da jetzt als SPD vorgesetzt wird, ist nichts davon. GAR NICHTS.

Den Frieden verteidigen wir jetzt aktiv am Hindukusch, angeblich geht es um Mädchenschulen und Brunnenbohren, tatsächlich um Pipelines für Erdöl und -gas. Dafür kann man Tanker bomben und Leute umbringen. Was hat das mit Frieden zu tun? Wann hätte je ein Afghane Deutschland angegriffen und den Krieg erklärt? Ausser genau nie? Der Dammbruch war der völkerrechtswidrige Angriff gegen die Bundesrepublik Jugoslawien. Angeblich sind da Menschen abgeschlachtet worden in einem Flussballstation-KZ oder so, was bewiesen Mumpitz ist. Was bewiesen werden konnte war, dass die Amerikaner das Land zerschlagen wollten (und zerschlagen haben), weil man das am Ende des WWK II nicht mehr umsetzen konnte, wegen der Russen. Das sollte als Flugzeugträger genutzt werden und wird jetzt entsprechend genutzt.

Auch da: Frieden? Am Arsch!

Sozial. Dafür steht das S. Auf die Art und Weise bezogen, wie Menschen zusammenleben und interagieren. Bedeutet, das Menschen sich für andere Menschen einsetzen. Man lässt sie nicht verrecken, man bespuckt sie nicht, man lässt sie leben. Für mich ist dass die christlichste von allen Botschaften, weil sozial alle Menschen meint und einschließt.

Hatz IV – asoziale Gesellschaft. Man zeigt mit dem Finger auf Arbeitslose und feiert Großverdiener. Je größer das Geldvermögen, desto heiliger. Vom Hartzer verlangt man noch den letzten Kontoauszug und kontrolliert die Anzahl der Zahnbürsten im Badezimmer, von dem will man alles wissen und weiß man auch. Der Geldvermögende lässt sich nicht in die Karten schauen und Steuerbetrug ist ein Kavaliersdelikt. Wehe dem Hartzer, der 50 Euro zum Geburtstag geschenkt bekommt, der Schmarotzer. Ha, das ziehen wir ab.

Angst verbreitet sowas. Angst vor Abstieg, Angst vor nackig machen auf dem Amt, Angst um das Überleben. Nackte Angst und Panik. Schweißausbruch am Briefkasten. Leute in diesem Hamsterrad machen alles, um der Hölle aus Angst, Panik und Schweißausbruch zu entkommen. Und sie dienen als Beispiel. Sieh nur, du hast einen Job, ein halbwegs sicheres Einkommen, du Wurm. Ich kürze deinen Lohn um 20 %, ich schiebe dich jetzt in eine Leih-Firma. Unterschreib oder du bekommst Hartz IV!

Natürlich unterscheiben die. Tun sie es nicht –

Auf dem Amt: Man hat ihnen doch einen neuen Job angeboten, der war doch zumutbar? Wir streichen jetzt mal ihr Arbeitslosengeld für 3 Monate. Nee, zahlen wir nicht länger, sie haben einfach nur 3 Monate weniger Geld. Miete?! Das ist doch nicht mein Problem? Was lehnen sie ein so gutes Angebot auch ab! Hier haben sie einen Zettel für die Tafel, da können sie sich was holen.

Und so, genau so drückt man die Inflation auf unter 1%. Damit macht man den Nachbarn die Mäkte kaputt, denn wehren können die sich ohne Abwertung nicht. Das ist sozialdemokratische Politik seit 1998.

Verarmung und Verelednung der vielen, Schleifen der Gesetze pro Arbeiter, Rentner und Gewerkschaften. Rentenanpassung nennt man das, mit Gerechtigkeitsformeln. In der Praxis gewöhnlicher Beschiss. Kann man mal in der Anstalt nachsehen, die haben das sehr schön dargestellt.

Das ist keine Politik die irgendeinen Frieden fördert, gar keinen. Keinen inneren, keinen äusseren.

Mit Merkel kommt noch die Meinungspolitik der DDR dazu. Getragen von der SPD. Jede Meinung, die nicht passt, unterdrückt man und erzählt irgendeinen Mist von wegen Hate-Speech.

Was soll ich da? Ich hab das 2006 erkannt, Jahre vor der Eurokrise. Ich bin aus der SPD ausgeschieden, denn –  wie soll ich das mittragen?

Das sind doch meine Mitmenschen.

Und jetzt die Flüchtlingskrise. Da kürzt man der WHO die Mittel um die Hälfte wegen schwarze Null und so, und dann macht man die Grenzen auf und lässt alles und jeden rein, ohne jede Kontrolle.

Was hat man denn erwartet? Ein Staat, der seine Grenzen nicht kontrolliert löst sich auf. Man lasse doch mal die eigene Wohnungs-/Haustür offen. Deutschland ist ein kleines Land – man kann doch nicht erst alle möglichen Länder ausbomben, die WHO unter Geldentzug setzen und dann jeden auf der Welt einladen. Unsere eigenen Armen haben doch Hartz IV und damit selber nicht genug. Und wer soll das bezahlen?

Das ist alles vollkommen beknackt und so widersprüchlich, so abstoßend und ekelerregend.

Und als ob das nicht schon reichen würde trägt man dann auf Landesebene die pädophilien Phantasien der Grünen und Moslems mit. Mir bleibt der Mund offen stehen, Pimmel-Puppen im Kindergarten und Puff-Spielchen in der 5. Klasse. Das will ich nicht. Für was soll das gut sein? 9-jährige als Ehefrauen und kulturelle Besonderheit? Das ist Kinderfickerei, sowas gehört in den Knast – das ist kein „kulturell besonderer“ Ehemann. Ein gewöhnlicher Kinderschänder ist das!

Ich kann das nicht wählen. Das geht nicht. Nichts von dieser praktischen Politik der letzten Jahre kann ich in irgendeiner Form mittragen. Das widert mich an.

Eine Partei, die so alt ist wie die Tante SPD sollte es eigentlich besser wissen und vor allem besser machen. So, wie das jetzt ist geht das nicht. Das verrät alles, wofür die SPD mal gestanden hat.

Das sage ich, als alte Soze.

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Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Anti-SJW und Feminismus, Ökonomie, Innenpolitik, Verkommenheit veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Mein Leiden mit und an der SPD

  1. Uwe schreibt:

    Nicht nur einen, nein beide Daumen habe ich oben. Du sprichst mir aus dem Herzen, osthollandia, Mit jedem einzelnen Satz!
    Danke!
    Uwe

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  2. Uwe schreibt:

    Noch ein Nachtrag. Ich habe die Geschichte erst vor zwei Stunden gehört, sie liegt schon ein paar Jahre zurück.
    Meine Tocheter lebte mit ihrem Freund zusammen, der aufgrund einer Krankheit dauerhaft nicht arbeiten konnte. Somit war meine Tochter für seinen Lebensunterhalt mit zuständig. Ihr Gehalt auf einer Vollzeitstelle lag unter dem Hartz-IV-Niveau, so dass sie den Rest aufstocken musste. Im „Jobcenter“ wurde ihr erklärt, dass sie sich um eine zweite Arbeitsstelle bemühen müsse und kein Anrecht auf die Aufstockung habe.
    Ich finde das menschenverachtend und widerlich. Ich werde die SPD nicht wählen und die Grünen ebensowenig!
    Übrigens: Den Prozess gegen das Jobenter hat meine Tochter gewonnen.

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  3. Heidi Preiss schreibt:

    Osthollandia, toll geschrieben. Ja, alles wird zerstört, Recht und Gesetz, Volk und Staat. Wenn man zurückblickt, wie die sog. Regierung sich seit Jahren verhält und wie sie entschieden hat, kann man nicht mehr von einer Regierung sprechen, sondern von einem hochgradig ver….Regime, das nicht nur Hochverrat am deutschen Volk begeht, sondern auch anderen europäischen Staaten in hohem Maße geschadet hat. Geisteskultur im Buntland ist vielfältigen und aggressiven Angriffen ausgesetzt, die offensichtlich auf nachhaltige Zerstörung abzielen. Wir allerdings haben höchstpersönlich dafür gesorgt, alternativlose Politiker in die Regierung zu wählen, deren höchstes und wichtigstes Ziel der Sozialismus (so wie er sich heute darstellt), die „Verehrung“ unserer Erde sowie die gleichzeitige Vernichtung der Spezies Mensch darstellt.
    Wie sagte einst Montagu Norman bei einer Ansprache vor der Bankiersvereinigung in New York schon in 1924:
    „Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen für die Fragen, die keinerlei Bedeutung haben.“
    Wir sehen doch, unterstützt wird bei Bedarf alles (nur nicht die Bedürftigen), was Herrschaft und Besitzansprüche Weniger über Alle befürwortet gegen die objektiven Interessen des Volkes, diktatorisch bis faschistisch und korrupt – für Geld zu jeder Brutalität bereit.

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  4. Ireland Call schreibt:

    Sozialismus ist nur so gut, wie er freiwillig stattfindet. Dies in in keinem mir bekannten System der Fall. Sozialismus, der auf Zwang und Gewalt setzen muss um seine Interessen durchzusetzen ist per Definition eine Form des Faschismus. Roter Faschismus.

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  5. palina schreibt:

    schliesse mich dem Kommentar von Heidi an.
    Habe heute die „Seegespräche“ verfolgt. Empfehle da reinzuhören.

    Ist der Frieden in Gefahr? Mit Willy Wimmer, Baron v. Handel, Pfr. Schmatzberger & Stefan Hief
    Die Welt ist im Umbruch, das christliche Abendland scheint sich aufzugeben. Eine verfehlte Flüchtlings- und Migrationspolitik bedroht die Grundrechte und unsere Demokratie. Ist Europa tatsächlich schon am Ende oder gibt es Hoffnung? Was sagt das dritte Geheimnis von Fatima dazu? Hilft nur noch ein Wunder?

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