Unterschied zwischen Gutmensch und guter Mensch

Wer ist Gut? Ein Mensch, der nach den 10 Geboten lebt.

I. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
II. Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
III. Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
IV. Du sollst Vater und Mutter ehren.
V. Du sollst nicht töten.
VI. Du sollst nicht ehebrechen.
VII. Du sollst nicht stehlen.
VIII. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
IX. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
X. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

Wer sich daran hält, ist sicher ein guter Mensch und wahrer Christ.

„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ (Immanuel Kant)

Wer sich daran hält, ist ebenfalls ein guter Mensch, egal, was er glaubt.

Das machen die guten Menschen.

Die Gutmenschen die verfolgen eine Ideologie. Die haben die Weisheit von irgendwo erhalten und wollen damit die Welt beglücken. Es ist denen völlig Wurst, ob die anderen auch beglückt werden wollen. Mit solchen Leuten kann man auch nicht diskutieren. Wer die Weisheit hat, der ist schon weise, der weiß schon alles, demnach sind alle anderen mindestens verblendet, meistens aber doof.

Gutmenschen findet man besonders bei den Toleranten. Die fordern Toleranz und meinen Zustimmung, wer die Zustimmung verweigert sei intolerant und mindestens verblendet, meistens aber doof. Toleranz fordern zum Beispiel die Genderfritzen oder auch die Veganer. Dabei verhunzt man wahlweise die Sprache mit bInnen I, Gender* oder die Küche, denn Ideologie steht über Logik, erst Recht über Wissenschaft.

Gute Menschen findet man überall da, wo die Leute einigermassen vernünftig handeln. Die sagen dann „Entschuldigung, ich hab mich geirrt“ wenn sie sich geirrt haben. Oder „interessant, wie du das siehst, so hatte ich das noch gar nicht betrachtet“, oder auch „gibst du mir BITTE das Salz“, womöglich auch „DANKE, dass du einen leckeren Kuchen für uns gebacken hast“. Die guten Menschen halten es aus, wenn einer eine andere Meinung hat, sie nehmen es nicht für selbstverständlich, wenn andere etwas für sie tun, sie stellen sich nicht über die anderen.

Der Gutmensch ist ein Narzist. Er versucht sich selber zu überhöhen. Seine eigenen vermeintlich guten Taten werten ihn als Menschen auf. Jede Kritik ist Majestätsbeledigung. Klar, dass der andere ihm zuhört, er ist schließlich super. Logisch, dass der Mann alles tut, was sie will, schließlich ist sie so toll und hat die richtige Gesinnung.

Dabei werden diese Leute leicht Opfer, meistens von sich selber. Weil jede Kritik, jede blosse andere Meinung immer gleich zum Angriff umgedeutet wird. So Leute landen dann schnell beim Therapeuten weil alle anderen sie mobben und sie das nicht mehr aushalten.

Das hat dann auch viel mit Schuld zu tun. Schuld die man hat und dann auf andere projeziert oder Schuld, die man auch vermeintlich hat, weil man immer Schuldgefühle hat.

Hier ein Aufruf

Seit Euch alle darüber im klaren, dass Ihr schuldig seit. Niemand ist perfekt. Versucht tolerant zu sein, ertragt die Mitmenschen und nehmt sie an, wie sie sind. Ändert die anderen nicht und versucht es auch nicht.

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Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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