Grexit, oder was?

Der Ausstieg der Griechen aus dem Euro scheint abgewendet, oder auch nicht. Je nach dem, welche Brille man gerade trägt.

Aus meiner Sicht ist ein Geryit machbar, aber nicht über Nacht, eher über 5 bis 10 Jahre. Gut meine Forderung nach einer Konföderation mit er DDR über 20 Jahre hat auch kein Schwein interessiert, allerdings bin ich in beiden Fragen nach wie vor sicher, die bessere Lösung zu haben.

Im Fall des Grexit könnte man die Drachme als Parallelwährung einführen, für ca. 7 oder mehr Jahre, und dann umsteigen. Dann hätte man die Chance, den Wechselkurs der Währung langsam der Wirtschaftsleistung anzupassen. Das sollte ein gangbarer, keineswegs aber erstrebenswerter Weg sein. Besser wäre es, wenn die BRD ENDLICH den Irrweg der inneren Abwertung verliesse, mit dem sie die europäische Währungsunion an den Rande des Abgrunds treibt. Der Königsweg hieße also, Aufwertung im inneren der BRD. Höhere Löhne für Deutsche, das hats seit 20 Jahren nicht gegeben, wird also nicht gemacht.

Im Fall der DDR habe ich mit meinen damals 15 Lenzen und meiner totalen Unkenntnis der Makroökonomie aber einem guten Gespür für dieselbe gesagt, dass man für 20 Jehre eine Konföderation eingehen sollte und die Wechselkurse, damals 15:1, langsam angleichen sollte. Keinesfalls sollte man 1:2 oder gar 1:1 direkt und ohne Umwege einführen. Das hieße nämlich, auch Schulden 1:2 zu Übernehmen, das hielt ich schon auf der Realschule für nicht gut. Ich konnte das nicht begründen, mein Gefühl hat mir das gesagt. Ich hab dann in der Politik-Arbeit ne 5 bekommen, der Lehrer sagte, ich sei gegen die Wiedervereinigung. War ich nicht. Aber mir wäre lieber gewesen, dass dafür niemand hätte hungern müssen. Und ich bin zu der Zeit viel rumgereist, auch durch die noch existierende DDR, und die Menschen haben gehungert. Die hatten nicht genug zu essen, weil plötzlich Mieten bis dorthinaus gezahlt werden mussten.

Ich wusste damals, ich hatte Recht. Ich weiß es wieder. Leider hört auf mich keiner.

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Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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