Der Ukraine Konflikt

Der Russe ist böse. Uuuuhaaaaaaa. So böööööööööse. Zuletzt hat man mir den bösen Russen als Grund allen Übels im ZDF Magazin versucht zu verkaufen. Hab ich damals nicht geglaubt. Glaub ich jetzt auch nicht.

Putin, der Dämon. Früher hieß der Konstantin Tschernjenkow oder so ähnlich, war Widergänger von Hitler, der Gorbi nicht, den mochten sie hier. Wegen der Wiedervereinigung.

Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Wer nicht alles schon der neue Hitler war? Hussein, Gaddafi, nur der Begin nicht, der war ja Jude.

Um den Konflikt in der Ukraine zu verstehen muss man wissen, dass seit 17Hundertschlachmichtot die Krim russisch ist. Womöglich 2 oder 5 Jahre länger, als die USA unabhängig, die hatten das Land dem Haus Hannover abgeknöpft (Britische Könige) und die wiederum den Indianern geraubt.

Wer also sagt, die Krim war nicht immer russisch, der hat recht, muss den Indianern aber ihr Land zugestehn. Das würde ich dann doch gerne mal sehen. Zumindest deren, also den von den USA, Unabhängigkeit von den Briten muss in Frage gestellt werden.

Man sollte diese Diskussion nicht aufmachen. Das ist kein guter Plan. Ich schlage vor, „schon immer“ auf das Jahr 1800 Festzulegen, dann ist die Zugehörigkeit der Krim zu den Russen und die Unabhängigkeit der USA von den Briten samt Landnahme gerettet. Soll auch hier jetzt mal so als gegeben betrachtet werden.

Chrustov, ein Ukrainer, hat die Krim ohne Befragung der Bevölkerung der Ukraine zugeschlagen. Völkerrechtswidrig, das muss man festhalten. Die Krim-Bewohner haben in einer Befragung gesagt, sie wollten lieber zu Russland gehören. Kann man verstehn, sind mehrheitlich Russen. Das sei eine Annektion, sagen die USA. Der böse Russe habe sich die Krim einverleibt. Sehe ich anders.

Die Ukraine ist die Kornkammer Europas, schon immer gewesen. Das liegt an der Fruchtbarkeit der Region. Der Boden ist super, das Klima auch. Im Osten des Landes sieht es anders aus, da ist Schwerindustrie, die Böden sind voll mit Bodenschätzen, der Boden selber wirft Agrartechnisch nicht so viel ab, was an den strengen Wintern liegen könnte. Ich bin kein Bauer, daher ist letzteres eine Vermutung.

Wir haben also die Krim, die sich russisch fühlt mit dem strategischen Hafen Sewsastopol, einen ländlich gerägten Landstrich in der Westukraine, der extrem fruchtbar ist, und die Schwerindustrie im Osten des Landes.

Ich bin da sicher kein Experte, aber dass die nicht immer die gleichen Intentionen haben, liegt auf der Hand.

Und man muss das beachten und betrachten und darf das nie aus dem Blickwinkel verlieren. Zumal die Ukraine als das Tor zu Asien betrachtet werden muss, die geostrategische Lage spielt also eine wichtige Rolle.

Die USA sind interessiert am Standort, inkl. Bodenschätze im Osten. Der fruchtbare Westen wird in Kauf genommen.

Die EU ist interessiert am fruchtbaren Westen und an der strategischen Lage zu Asien, der Schwerindustrie wird in Kauf genommen, wäre besser, wenn es sie nicht gäbe, das ist doofe Konkurrenz.

Die Russen sind interessiert an der Krim und an der strategischen Lage, Zugriff auf Bodenschätze und Forschung ist ebenfalls wichtig, man ist seit Jahrzehnten auf deren Forschung angewiesen.

Nun glaube jeder, was er will.

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Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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