Warum der Neoliberalismus nichts als Scheisse ist

Wo fängt man denn da an? Der Markt regelt ALLES –  ja nee, is klar.

Der Arbeitsmarkt wird überhaupt gar nicht von „der unsichtbaren Hand“ geregelt. Das geht schon damit los, dass nur die wenigsten Zutritt zu den jeweiligen Arbeitsmärkten haben. Weiter gehts damit, dass z.B. in Deutschland Druck auf Arbeitslose gemacht wird, damit die jede Arbeit annehmen. Tolle Freiheit –  Arbeite zum Hungerlohn oder du krepierst.

Dann das große Märchen von der Schuldenkrise. Das könnte man mit gleichem Recht Guthabenkrise nennen. Die Schulden des einen sind die Guthaben der anderen. Das ist eben so.

Oder die Inflation, uihhhh, was für eine Gefahr… Wir haben Deflation, die sog. Inflation ist seit Jahren nur spürbar in Mieten und Energiekosten, alles andere wurde eher billiger als teuerer.

Steuern sind der Untergang des Abendlandes. Oh wie gar schröcklich, der Staat will Geld für seine Aufgaben, z.B. Straßenbau, Schulen oder so unnützes Zeug.

Und woran liegt das? Der Staat soll sich zurückziehen, sagen die sog. Eliten. Das heißt noch mehr ÖPP, also Billig-Investitionen der eh schon Mega-Reichen in Infrastruktur mit garantierten Sahnerenditen. Neu: soll jetzt für Versicherer wahr werden, via Maut.

Man lässt also alles verrotten, der Staat darf seine Einnahmen nicht mehr Erhöhen, Dank Schuldenbremse auch keine Schulden machen – dabei kommt alles Geld von den Schulden.

Neoliberalismus bedeutet, dass man die Löhne mit Hilfe des Staates drückt, seine Produkte ins Ausland verramscht, seine Steuerlast mit Hilfe des selben Staates drückt bis zum Erbrechen, seine Verluste auf die Steuerzahler abwälzt und dann die Gewinne vereinnahmt. Vorzugsweise staatlich garantiert.

Ich könnte kotzen.

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Über osthollandia

Ich bin die Tochter von Engelbert.
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